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Nach den Regelungen des Psychotherapeutengesetzes können PatientInnen mit ihrer Krankenversicherungskarte direkt eine/n Psychotherapeutin/en aufsuchen!

Jeder Psychotherapie gehen Vorbereitungsgespräche ("Probatorische Sitzungen") voraus. In dieser Zeit muss zudem ein körperlicher Befund durch einen Haus- oder Facharzt erhoben werden, damit mögliche körperliche Erkrankungen und deren Einfluss auf die psychotherapeutische Behandlung berücksichtigt werden können. Der Arzt dokumentiert seinen Befund im sogenannten "Konsiliarbericht". Dieser Vorgang wird durch die/den PsychotherapeutIn veranlasst.

Während der probatorischen Sitzungen wird geklärt:

  • ob die Indikation (fachliche Notwendigkeit) für eine Psychotherapie nach den Psychotherapie-Richtlinien besteht,
  • ob die Ziele, die sich PatientIn und PsychotherapeutIn vorstellen, erreicht werden können,
  • ob eine vertrauensvolle psychotherapeutische Arbeitsbeziehung zustande kommt.

Mit den Gesetzlichen Krankenkassen abrechnen können nur die Psychologischen PsychotherapeutInnen, die bei der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung, in diesem Fall die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe in Dortmund, zugelassen sind.

Privat versicherte Patienten sollten vor Beginn der Psychotherapie mit ihrer Krankenversicherung klären, inwieweit die Kosten für die geplante Behandlung übernommen werden. Die Bedingungen einzelner Privatversicherungen weichen teilweise erheblich von denen der Gesetzlichen Krankenversicherungen ab.